Well Architected Review – 2 Wochen

Das Wichtigste in Kürze

 

  • Ziel: Wir prüfen eure bestehenden Azure Workloads nach dem Microsoft Well-Architected Framework (WAF) und zeigen konkrete Optimierungs und Einsparpotenziale, technisch und wirtschaftlich.

  • WAF erklärt: Das Well-Architected Framework bewertet Cloud Architekturen entlang zentraler Säulen wie Kostenoptimierung, Sicherheit, Zuverlässigkeit, Performance Effizienz und Betriebseffizienz.

  • Fokus: Wir finden Fehlkonfigurationen, Risiken und Kostentreiber (z. B. overprovisioned Ressourcen, fehlende Policies, unzureichendes Monitoring).

  • Sicherheit & Resilienz: Review von Security, Backup und Hochverfügbarkeit inkl. konkreter Lücken und Verbesserungsvorschläge.

  • Kosten runter, Performance rauf: Empfehlungen wie Rightsizing, Reserved Instances/Savings Plans, Skalierungs und Automatisierungsansätze.

  • Ergebnisorientiert: Ihr bekommt einen detaillierten Bericht + einen 90 Tage Fahrplan mit priorisierten Maßnahmen (Quick Wins vs. strukturelle Themen).

  • Dauer & Preis: 2 Wochen, ab 12.000 €.

  • Inkl. Dokumentation: Vollständige, intern nutzbare Dokumentation (IT-Leitung, Geschäftsführung, Revision).

Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Azure Well Architected Review?

Ein Well Architected Review ist eine strukturierte Bewertung eurer bestehenden Azure-Architektur und Workloads. Ziel ist nicht „reine Theorie“, sondern eine klare Antwort auf die Fragen:

 

  • Wo verlieren wir Geld durch unnötige Ressourcen oder falsche Skalierung?

  • Wo sind Sicherheits- oder Verfügbarkeitsrisiken versteckt?

  • Wie betreibbar ist unsere Plattform wirklich (Monitoring, Automatisierung, Prozesse)?

  • Welche Maßnahmen bringen kurzfristig Wirkung – und was braucht strukturelle Anpassung?

 

Wir prüfen eure Umgebung anhand des Microsoft Well Architected Frameworks und übersetzen die Ergebnisse in konkrete, priorisierte To-dos.

 

 

Warum sich ein Review bestehender Azure Workloads lohnt

Viele Azure Umgebungen sind „organisch gewachsen“. Projekte, die schnell gestartet wurden, Proof of Concepts, gewachsene Strukturen.

 

Typische Probleme ohne Review:

 

  • Zu teuer: Ressourcen sind überdimensioniert, laufen 24/7, obwohl das nicht nötig ist.

  • Unsicher: Sicherheitsfunktionen sind teilweise vorhanden, aber nicht konsequent umgesetzt.

  • Instabil: Es gibt keinen klaren Hochverfügbarkeits- oder Recovery Plan.

  • Ineffizient im Betrieb: Monitoring, Alerts, Automatisierung fehlen oder sind uneinheitlich.

 

Ein Well Architected Review sorgt dafür, dass ihr:

 

  • transparente Zahlen & Fakten bekommt

  • gezielt verbessern könnt, statt „im Bauchgefühl zu optimieren“

  • Business & IT eine gemeinsame Grundlage für Entscheidungen haben

 

 

Das Microsoft Well Architected Framework (WAF) im Überblick

Wir bewerten eure Workloads entlang der fünf Säulen des Microsoft Well Architected Frameworks:

 

Kostenoptimierung (Cost Optimization)
– Nutzt ihr Azure ressourceneffizient?
– Gibt es Rightsizing-, Reserved-Instance- oder Ausschalt-Potenziale?

 

Sicherheit (Security)
– Sind Zugriffe, Netzwerke, Identitäten und Daten ausreichend geschützt?

 

Zuverlässigkeit (Reliability)
– Wie robust ist die Lösung? Gibt es HA-/DR-Konzepte (High Availability/Disaster Recovery)?

 

Leistungseffizienz (Performance Efficiency)
– Skaliert die Architektur sauber, oder sind Engpässe/Überprovisionierung sichtbar?

 

Betriebseffizienz (Operational Excellence)
– Wie gut sind Betrieb, Monitoring, Logging, Prozesse und Automatisierung aufgestellt?

 

 

Was wir im Review konkret prüfen (Leistungsumfang)

Ganzheitliche Analyse der bestehenden Azure-Architektur

  • Aufbau eurer Subscriptions, Ressourcengruppen und Netzwerke

  • Zusammenspiel der Komponenten (Compute, Storage, Datenbanken, PaaS-Services, etc.)

  • Betriebsmodell (wer tut was, wie wird deployed, wie überwacht ihr die Umgebung?)

 

Bewertung entlang der WAF-Säulen

  • Kostenoptimierung, Sicherheit, Zuverlässigkeit, Leistungs- & Betriebseffizienz

  • Stärken/Schwächen je Bereich

  • Abgleich mit Microsoft-Best Practices für vergleichbare Szenarien

 

Sicherheits-, Backup- und Hochverfügbarkeits Konzepte

  • Zugriff & Identitäten (Entra ID, Rollen, Privileged Access)

  • Netzwerksegmentierung & Schutz (NSGs, Firewalls, Public Endpoints, Privatelinks etc. – je nach Setup)

  • Backup-Strategie und Restore-Fähigkeit

  • Hochverfügbarkeit/Redundanz, Failover-Konzepte

 

Identifikation von Fehlkonfigurationen, Risiken & Kostentreibern

  • überdimensionierte Ressourcen (z. B. zu große VMs, zu große Datenbanken)

  • ungenutzte oder falsch konfigurierte Dienste

  • fehlende oder inkonsistente Richtlinien (Policies)

  • Konfigurationen, die Sicherheits- oder Stabilitätsrisiken bergen

 

Abgleich mit Best Practices zu Skalierung, Monitoring & Betrieb

  • Nutzung von Auto-Scaling-Funktionen

  • Einsatz von Monitoring/Logging (Azure Monitor, Log Analytics, Alerts)

  • Automatisierungsgrad (z. B. IaC, Skripte, Pipelines, Runbooks)

 

 

Kostenoptimierung: Kostentreiber finden & senken

Wir legen besonderen Fokus auf Kostenoptimierung, ohne die Qualität zu verschlechtern:

 

  • Identifikation von überdimensionierten Ressourcen (Rightsizing)

  • Erkennen ungenutzter/kaum genutzter Ressourcen

  • Empfehlungen zu Reserved Instances / Savings Plans (wo sinnvoll)

  • Verbesserung von Tagging & Kosten-Zuordnung, damit klar ist, welche Kosten von welchem Service/Team kommen

  • Möglichkeiten, zeitliche Nutzung besser auszusteuern (z. B. Dev/Test-Umgebungen nicht 24/7 laufen lassen)

 

Ziel: gleiche oder bessere Leistung bei geringereren Kosten.

 

 

Sicherheit, Zuverlässigkeit und Hochverfügbarkeit

Wir prüfen, ob eure Workloads robust und abgesichert sind:

 

  • Sicherheit

    • Identity & Access Management (Rollen, Privileged Access, MFA/Conditional Access im Kontext Azure)

    • Netzwerk-Exponierung (öffentliche Endpunkte vs. Private/geschützte Endpunkte)

    • Schutzmechanismen (z. B. Defender for Cloud, Verschlüsselung, Key Management – je nach Setup)

 

  • Zuverlässigkeit & HA

    • Redundanz-Konzepte (z. B. Availability Sets/Zones, Geo-Replikation)

    • Failover-Strategien und Wiederanlauf

    • Abhängigkeiten zwischen Services (Single Points of Failure)

 

  • Backup & Recovery

    • Backup-Abdeckung: Was wird gesichert? In welcher Frequenz?

    • Test der Wiederherstellbarkeit (Konzept & Praxis)

    • RPO/RTO-Betrachtung (wie lange dürft ihr „down“ sein und wie viele Daten dürfen verloren gehen?)

 

 

Leistungs- und Betriebseffizienz: Skalierung, Monitoring & Automatisierung

Leistungseffizienz

  • Sind Ressourcen passend skaliert (vertical/horizontal scaling)?

  • Gibt es Auto-Scaling/Metrik-basierte Skalierung, wo es Sinn ergibt?

  • Gibt es Engpässe (Storage, CPU, Netzwerk, Datenbank)?

 

Betriebseffizienz

  • Wie gut sind Monitoring & Logging umgesetzt (Metriken, Logs, Dashboards)?

  • Gibt es sinnvolle Alerts, oder „alarm fatigue“?

  • Wie automatisiert sind Deployments (z. B. IaC, CI/CD-Pipelines)?

  • Gibt es definierte Prozesse für Änderungen, Releases, Störungen?

 

Ziel: weniger manueller Aufwand, weniger Überraschungen, mehr Planbarkeit.

 

 

Ablauf in 2 Wochen (Projektplan)

Woche 1 – Analyse und Bewertung

 

  • Kickoff, Zieldefinition, Scope (welche Workloads / Subscriptions)

  • technische Analyse der Architektur, Konfiguration & Betriebsmodelle

  • erste Einschätzung entlang der WAF-Säulen

 

Woche 2 – Vertiefung, Maßnahmen und Ergebnisse

 

  • Detailanalyse von Kosten, Sicherheit, HA, Backup, Monitoring

  • Erarbeitung eines detaillierten Review-Berichts

  • Erstellung eines 90-Tage-Fahrplans (Quick Wins vs. strukturelle Themen)

  • Ergebnis-Workshop mit IT/Architektur & ggf. Management

 

 

Ergebnisse und Deliverables

Detaillierter Review-Bericht

  • Übersicht über Stärken & Schwächen der aktuellen Azure-Architektur

  • Findings pro WAF-Säule (Kosten, Sicherheit, Zuverlässigkeit, Leistung, Betrieb)

  • technisch und fachlich nachvollziehbar aufbereitet

 

90 Tage Fahrplan

  • priorisierte Maßnahmenliste:

    • Quick Wins (sofort umsetzbar, hoher Effekt)

    • mittel-/langfristige Maßnahmen (z. B. Umstrukturierung, Automatisierung, Architekturänderungen)

  • Fokus: Verbesserung von Sicherheit, Stabilität und Kostenstruktur

 

Konkrete Empfehlungen für Anpassungen und Automatisierungen

  • Architektur-Optimierungen (z. B. Nutzung bestimmter PaaS-Services, HA-Patterns)

  • Richtlinien (Policies), Governance-Anpassungen, Rollenmodelle

  • Optimierungen wie Reserved Instances, Rightsizing, Automatisierung von Routinetätigkeiten

 

Vollständige Dokumentation

  • Bericht, Maßnahmenkatalog und Fahrplan in einer Form, die ihr intern weiterverwenden könnt:

    • für IT-Leitung & Architektur

    • für Geschäftsführung als Entscheidungsbasis

    • für Revision/Audit als Nachweis der Bewertung & geplanten Maßnahmen

 

 

Für wen eignet sich der Well Architected Review?

Besonders sinnvoll ist das Paket für:

 

  • Unternehmen mit bestehenden Azure-Workloads, die gewachsen sind

  • Organisationen, die Kosten senken, aber keine Risiken eingehen möchten

  • Teams, die eine externe, strukturierte Bewertung der eigenen Architektur wünschen

  • IT-Leitungen, die eine fundierte Grundlage für Investitions und Architekturentscheidungen brauchen

 

 

Preis individuell

Der Einstiegspreis liegt bei ab 12.000 €. Der finale Preis richtet sich nach Umfang und Komplexität des Reviews,  z. B.:

 

  • Anzahl Subscriptions und Umgebungen (Dev/Test/Prod)

  • Anzahl und Art der genutzten Azure-Services/Workloads

  • gewünschte Tiefe des Reviews (High-Level vs. Deep Dive je Workload)

  • Anforderungen an Dokumentation und Stakeholder-Workshops (IT/Management/Revision)

  • zusätzliche Schwerpunkte wie Security/Backup/HA oder Kostenoptimierung mit Detailanalyse

 

Ihr bekommt nach einem kurzen Erst Check ein individuelles Angebot, passend zu eurer Azure-Landschaft.

 

 

FAQ – Häufige Fragen

Nein. Auch mittlere Umgebungen profitieren stark, weil hier oft die größten Quick Wins und strukturellen Verbesserungen „versteckt“ sind.

Ja, auf Wunsch können wir Teile oder den kompletten Maßnahmenkatalog in anschließenden Projekten umsetzen.

Ja, immer. 

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